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Hä? Wie geht das denn?


Ja, das passt wunderbar zusammen.


Denn wir sind eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Wie oft haben wir schon Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen oder auch uns konsequent dagegen gewehrt? Dabei ist unser Bauchgehirn gar nicht mal so dumm. Im Gegenteil. Und wie oft hast du vielleicht selber schon bemerkt, dass Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden und erst später rational begründet.


Wer kennt das?



Durch die enge Verbindung zwischen Bauch und Kopf ist auch zu erklären, warum Stress uns sprichwörtlich «auf den Magen schlägt». Bei psychischen Belastungen schüttet unser Gehirn Stresshormone aus und alarmiert das Bauchhirn. Dieses fährt die Verdauung runter, denn die Energie wird jetzt benötigt, um die Situation zu beherrschen.


Wenn der Stress jetzt länger anhält, kann noch mehr passieren: unser Bauchgehirn, kann zum Beispiel die Säureproduktion im Magen ankurbeln und Sodbrennen auslösen. Oder die Bewegung der Darmmuskulatur verändern, was zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall führen kann. Umgekehrt können sich Verdauungsbeschwerden auch auf die Psyche auswirken. Deshalb treten Magen-Darm-Probleme häufig zusammen mit depressiven Verstimmungen und Ängsten oder Stresszuständen auf.


Was kannst du jetzt am besten tun, wenn der Stress zu gross wird, und sich das auch körperlich bemerkbar macht?


1.      Raus an die frische Luft und Sonnenlicht tanken. Der Körper kann so Botenstoffe bilden, die für gute Stimmung sorgen.


2.      Bewege dich.

Mein Tipp, wenn du es kannst: mache die 10?000 Schritte am Tag. Durch Bewegung werden sofort Endorphine im Körper freigesetzt, die es dir viel leichter machen, depressive Verstimmungen aufzulösen. Und:  unser Schmerzbewusstsein sinkt.  


3.      Halte Rituale ein

Rituale geben Sicherheit. Nicht erst heute. Schon immer. Sie sorgen dafür, dass sich Kreativität und freies Denken entfalten können. Und sie sind der Rahmen eines Bildes, der für den nötigen Halt sorgt.


4.      Kenne deinen persönlichen Rhythmus

Weisst du, wann du fit bist? Bist du ein Morgen- oder ein Abendmensch? Wie lange brauchst du Pausen? Wie lange brauchst du zum regenerieren? Schaue in die hinein und lerne, dich selber besser zu verstehen.


5.      Die Macht der beendeten Aufgabe

Wir alle ticken so: Wir wollen Dinge abschliessen, und wir sind neugierig.


Gerade wenn stressige Situationen da sind, macht es Sinn, Aufgabe abzuschliessen und sich nicht in anderen Dingen zu verlieren. Wer kennt das nicht: ich bin nur mal schnell im Internet etwas nachschauen und schwups, sind 40 min. weg.

Setze bewusst Endpunkte, weil dann hast du auch den Kopf für Neues frei und dein emotionaler Anspannungsgrad neutralisiert sich.

Für die körperliche Gesundheit ist die emotionale Ausgeglichenheit eine wertvolle Unterstützung.