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Ich sitze bei mir zu Hause auf der Terrasse und lasse mich vom Plätschern des Wassers im Teich inspirieren. Goldfische und Schleierschwänze ziehen ruhig ihre Bahnen. Und durch ihre gold-orangene Farbe sind sie auch sehr gut sichtbar, egal ob sie sich ziemlich an der Oberfläche befinden oder etwas tiefer schwimmen. Manchmal wirbeln sie etwas Schlamm vom Boden auf und dann sind sie fast verschwunden. Nach einiger Zeit haben sich die Schwebestoffe dann wieder abgesetzt und es herrscht das gleiche, friedliche Bild wie vorher.


Es ist so angenehm, mal nichts zu tun und einfach nur zu träumen. Manchmal muss es sogar so sein. Wir brauchen den Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Belastung und Entlastung.

Wann wissen wir eigentlich, ob das Potential, welches wir zu leisten in der Lage sind, auch tatsächlich nutzen? Wann wissen wir, ob unsere täglichen Aufgaben in Richtung unserer Ziele liegen? Oder ob wir aufgrund der täglichen Routine immer wieder das gleiche tun und nicht wirklich vorwärts kommen. Im Sinnen von ?rien ne va plus??

Wenn wir noch nicht zu stark in der Monotonie und Routine gefangen sind, spüren wir tief im Inneren, dass wir durchaus in der Lage sind, Aufgaben zu meistern, die über unserem heutigen Leistungsniveau liegen. Und in irgend einer Form wollen wir auch mehr leisten. Wenn wir einen offenen Geist haben, dann wissen wir auch, dass all das, was nicht versucht, was trotz der Möglichkeit es leisten zu können, doch nicht angepackt wird, irgendwann zu Bedauern führt. All das, was wir nicht versucht haben, umzusetzen, bereuen wir vielleicht eines Tages. Die Bedeutung deines Lebens basiert darauf, welchen Beitrag du für andere geleistet hast und wie bedeutungsvoll du die Aufgaben für dich selber einschätzt. Sollten wir von daher nicht jeden Tag aufs Neue versuchen, Bestleistungen zu vollbringen? Jeden Tag ein Stück weiter zu wachsen?
Man kann es auch anders ausdrücken: mit jedem Tag, an dem du nicht deiner Bestimmung näher kommst, ist ein verlorener Tag. Jeder Tag, an dem du dich nicht in Richtung deines Zieles weiterentwickelst und kleine Fortschritte erzielst ist ein verschwendeter Tag. Im Prinzip kannst du es dir damit also gar nicht leisten, zu warten. Also z.B. auf besser Gelegenheiten, auf bessere Umstände, auf besser Menschen, mit denen du dich umgibst. Du musst vorgeben !! Und jeder hat irgendwann einmal klein angefangen:

Jeder Profi war irgendwann einmal ein Amateur
Jeder Experte war irgendwann einmal ein Anfänger.
Jeder Meister ein Lehrling.
Lass dich nicht von deinem Weg und deinen Zielen abbringen.
Suche dir deinen Stern am Firmament und dann mach dich noch heute auf den Weg dorthin auf.

Damit du dein Ziel besser erreichen kannst, damit du leichter deine Bergperformance einstellen kannst, möchte ich dir hier 3 Tipps geben, die einfach umzusetzen sind, und dich dich wieder ein ganzes Stück weiter voranbringen:

Nr. 1: 90-90-1
Nutze über die nächsten 90 Tage die ersten 90 Minuten deines Tages (nach deiner Morgenstunde) dafür, dass du dich exakt und nur auf die eine Sache fokussierst, die auf deiner Agenda als wichtigste eingetragen ist. Ohne Ausreden und vorbehaltlos.

Nr. 2: Inspiration
Löse dich täglich 30 min von deinen Verpflichtungen. Sorge dafür, dass du den Kopf frei bekommst, um dich inspirieren zu lassen. Gehe dazu ein Runde joggen, lies Zeitschriften oder Magazine, die du üblicherweise nicht zu deiner Literatur zählst, telefoniere mit dich inspirierenden Menschen, umgib dich mit Freunden, die dich weiterbringen. Sorge schlicht dafür, dass du wenigstens 1x / Tag aus deiner Routine ausbrichst. Eine gute Möglichkeit dazu ist auch immer, einen Spaziergang zu machen. Und wenn du die Zeit anstatt spazieren zu gehen mit joggen oder einer anderen sportlichen Aktivität ersetzt, hast du gleichzeitig noch etwas für deine Fitness getan J.

Nr. 3: der ideale Tag
Schreibe dir täglich ? selbstverständlich neben deinen 5 Erfolgserlebnissen und den 5 Dingen, für die du dankbar sein kannst, deinen idealen Tag auf. So, wie du ihn dir vorstellt, wenn es keine Limite gäbe. Du setzt damit in deinem Gehirn einen Prozess in Gang, der dich mehr auf die Möglichkeiten achten lässt anstatt auf die tatsächlichen Bedingungen. Und idealerweise machst du das in der Zeit, die in der ersten Stunde deines Tages liegt, in deiner ganz persönlichen Stunde.
Dein mentaler Fokus-Muskel wird wachsen, wird stärker. Die Tage, die du lebst, sind dein Leben in Kleinformat. Von daher achte auch immer auf die Kleinigkeiten. Nicht immer sind die grossen und lauten Ereignisse entscheidend. Die Kraft und dauerhafte Stärke geht von den kleinen aus.

Mögen diese Worte dir helfen, ein Stückchen weiterzukommen. Mögen diese Worte dich in eine neue Richtung denken lassen auf deinem Weg, deinem Ziel ein Stück näher zu kommen, so dass sich aus dem Rien ne va plus eine Performance entwickelt, die dich deiner Bestimmung näher bringt und dich dich in die Lage versetzt, dein Matterhorn zu erklimmen.

Ich wünsche dir dabei alle Energie, die dafür notwendig ist.

Was willst du noch erreichen? Gerne bin ich dir dabei behilflich.
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Liebe Grüsse und alles Gute,
Michael Paschka